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Hitzschlaggefahr droht auch kleinen Heimtieren

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In den Sommermonaten kommt es auch bei Nagern und Kanichen immer wieder zu Todesfällen durch Hitzschlag, denn sie sind wegen fehlender Schweißdrüsen nicht in der Lage zu schwitzen und dadurch über-schüssige Körperwärme abzugeben. Ihre Körperinnentemperatur halten sie haupt-sächlich über die Atmung stabil, indem sie Wärme abatmen. Die Tiere sind deshalb sehr hitzeempfindlich. Bereits anhaltende Temperaturen im Bereich von 25 - 28° C führen  - insbesondere bei schlechter Luftzirkulation - zu massivem Wärmestress bis hin zum Kreislaufkollaps.

Im Sommer muss daher stets darauf geachtet werden, dass die Tiere schattige und kühle Rückzugsmöglichkeiten haben. Käfige dürfen nicht im Bereich von Sonnenfenstern stehen und Außengehege müssen über ausreichend natürliche Schattenplätze verfügen. In besonders warmen Räumen, wie z. B. in Dachgeschosswohnungen, muss gut gelüftet werden, um eine ausreichende Luftzirkulation zu gewährleisten. Auch sollten Transporte im Auto oder in öffentlichen Verkehrsmitteln bei hohen Außentemperaturen möglichst vermieden werden. Sind sie dennoch erforderlich, so müssen Vorkehrungen getroffen werden, um eine Überhitzung des Tieres auszuschließen.

 

Tipps für die Autofahrt:

  • nur Transportboxen verwenden, die einen guten Luftaustausch zulassen
  • vor der Autofahrt das Fahrzeug gut durchlüften
  • während der Fahrt die Fenster öffnen
  • zusätzliches Hilfsmittel: Kühlakkus aus dem Kühlschrank (nicht aus dem Gefrierfach!) in die Box legen, mit einer Lage Handtücher abdecken und das zu transportierende Tier daraufsetzen.

 

© Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V., bpt

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