Bislang galt, dass in der kalten Jahreszeit ein großer Teil der erwachsenen (adulten) Zecken und ihrer Larven (Nymphen) erfrieren. Somit stieg die Anzahl der Plagegeister im folgenden Jahr nur langsam wieder an. Durch Veränderungen des Klimas finden Tierärzte jetzt immer häufiger auch im bislang zeckenfreien Wintervierteljahr Holzbock, Auwaldzecke & Co. im Fell ihrer Patienten. Die Gefahr für Hunde an Borreliose, Anaplasmose oder Babesiose zu erkranken nimmt dadurch deutlich zu und besteht nun auch in den bisher ungefährlichen Monaten.
