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Amtliche Tierärzte in der SFU

Informationen zur Lebensmittelproduktionskette (FCI)
Rückfluss von Informationen zum Herkunftsbetrieb
 

Der Abschnitt II des Anhanges I der VO EG 854/2004 regelt die Maßnahmen im Anschluss an die Kontrollen, also das, was der eigentlichen Schlachttier- und Fleischuntersuchung immer zu folgen hat. Demnach soll der amtliche Tierarzt die Untersuchungsbefunde aufzeichnen und bewerten und diese je nach Relevanz dem Schlachtbetrieb, dem Herkunftsbetrieb, dem Bestandstierarzt und der Behörde mitteilen.  

Bei den Untersuchungsbefunden kommt den Organbefunden noch eine ganz besondere Bedeutung zu, die veränderten Anteile sollen nach einem speziellen Befundschlüssel kategorisiert werden. Der Schlüssel sieht extra den Anteil an unveränderten Organen vor, respektiert also auch die guten Befunde. Unter dem Strich spiegeln diese Befunde insbesondere Tierschutzaspekte und Herdengesundheit, sie sind darum essentieller und integraler Bestandteil der Informationen zur Lebensmittelproduktionskette.  

Für den Fall, dass die zuständige Behörde nicht anderes regelt, können die relevanten Befunde in dem unten dargestellten Musterformular zusammengeführt werden, dieses dient dann auch zur Rückmeldung und Information an die beteiligten Instanzen. Das sind prinzipiell der Herkunftsbetrieb und dazu bei Tierwohl- und Lebensmittelangelegenheiten der Schlachthof, bei Problemen aus dem Herkunftsbetrieb der Bestandstierarzt und bei Tierschutzangelegenheiten auf jeden Fall, dringend und als erstes die Behörde.  

Dr. Michael Rickert prakt. und amtl. Tierarzt dr.rickert@gmx.de  

 
 
 
 
 
 

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