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30.11.2017

Gegen Tierqual:

Dauerhaftes Exportverbort in Drittländer für Zucht- und lebende Schlachttiere

Die aktuelle ZDF-Reportage Geheimsache Tiertransporte dokumentiert erneut eklatante Tierschutzverstöße sowohl bei den Tiertransporten in Drittländer wie auch bei der Schlachtung vor Ort. Zudem ist oft nicht ausreichend transparent, ob die Tiere wirklich am Bestimmungsort verbleiben oder möglicherweise noch weitertransportiert werden. Diese Verstöße sind nicht hinnehmbar. Der bpt schließt sich voll und ganz der Stellungnahme der Bundestierärztekammer an.

"Erfahrungsgemäß nutzen jedoch Appelle, tierschutzkonforme Abläufe sicher zu stellen, äußerst selten. Vor allem wenn es um Geld geht und Subventionen in Drittländern diese Praxis möglicherweise noch fördern", erklärt bpt-Präsident Dr. Siegfried Moder. Auch dürfte es nahezu unmöglich sein, das Einhalten des Tierschutzes gemäß EU-Standards bei den Transporten außerhalb der EU-Außengrenzen zu kontrollieren. Letztlich wird nach Auffassung des bpt-Präsidenten deshalb allein ein dauerhaftes Exportverbot für Zuchttiere und lebende Schlachttiere in Drittländer der Tierqual ein Ende setzen können.


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