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25.04.2018

Tarifverhandlungen:

Rückwirkend mehr Geld für amtliche SFU-Tierärzte

Der Tarifabschluss im öffentlichen Dienst in der letzten Woche sieht auch eine Entgelterhöhung rückwirkend zum 1. März 2018 für die in der amtlichen Schlachttier- und Fleischuntersuchung (SFU) beschäftigten Tierärztinnen und Tierärzte vor. Demnach hat ver.di mit den Arbeitgebern (VKA, ohne Bremen, Hamburg und Saarland) eine Einigung für den TV-Fleischuntersuchung (kommunaler Teil) erreicht. Hier der Auszug aus dem Einigungspapier für den Bereich Fleischuntersuchung (Entgelterhöhung TV-Fleischuntersuchung):  

„Die Stundenentgelte nach § 7 Absatz 2 Satz 1 Buchstabe a) bis d) TV-Fleischuntersuchung werden

  • ab dem 1. März 2018 um 3,19 Prozent,
  • ab 1. April 2019 um weitere 3,09 Prozent und
  • ab 1. März 2020 um weitere 1,06 Prozent erhöht.  

Die Entgeltbestandteile nach § 8 Absatz 1 Satz 1 1. Halbsatz, Absatz 2 Satz 1, Absatz 5 Satz 2 Buchstabe a) bis d), Absatz 10 Satz 1 und § 9 Satz 2 Buchstabe a) bis d) TV-Fleischuntersuchung sowie die Begrenzung der Entgeltsummen nach § 8 Absatz 7 Buchstabe a) bis c) TV-Fleischuntersuchung werden zu denselben Zeitpunkten wirkungsgleich erhöht.“  

Die amtlichen Tierärztinnen und Tierärzte werden in der ver.di Tarifkommission Fleisch vom bpt vertreten (Dr. Michael Rickert, Mitglied FGL-Vorstand, und Heiko Färber, bpt-Geschäftsführer). Der bpt hatte sich in der Tarifrunde 2007 erfolgreich für die Anbindung des TV-Fleischuntersuchung an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) eingesetzt. 



 
 
 
 
 
 

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