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Ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) am FLI

Empfehlungen und Mitteilungen

 
 

Empfehlungen

 

Mitteilungen

 

Klein-/Heimtiere

  • 19.10.2017 Stellungnahme zur Impfung von immunsupprimierten und alten Patienten in der Kleintierpraxis

    Die StIKo Vet empfiehlt, Hunde und Katzen mit einer akuten Krankheit oder während einer kurzzeitigen immunsuppressiven Therapie nicht zu impfen, sondern mit der Impfung abzuwarten, bis das Tier wieder gesund oder die Therapie beendet ist. In Situationen, in denen das Abwarten mit der Impfung ein Risiko birgt, kann jedoch eine Impfung trotz akuter Krankheit oder schlechtem Allgemeinzustand notwendig sein oder eine passive Immunisierung durchgeführt werden. Sind Hunde und Katzen längerdauernd immunsupprimiert, müssen einige wichtige Punkte berücksichtigt werden.

  • 19.10.2017 Stellungnahme zur Impfung nach Antikörperbestimmung bei Hund und Katze

    Aus Sicht der StIKo Vet ist die serologische Antikörperbestimmung geeignet, um den Erfolg der Grundimmunisierung gegen canines Staupe-, Parvo- und felines Panleukopenievirus z. B. in einem Lebensalter von einem halben Jahr zu kontrollieren. Darüber hinaus kann eine serologische Untersuchung helfen, für Welpen den geeigneten Impfzeitpunkt gegen diese Viren abzuschätzen. Bei grundimmunisierten, erwachsenen Tieren können die Wiederholungsimpfungen vom Ergebnis der serologischen Untersuchung abhängig gemacht werden.

  • 03.04.2017 Erster bivalenter Impfstoff gegen RHDV-1 + 2 zugelassen

    Die StIKo Vet weist darauf hin, dass auf Mitteilung des Paul-Ehrlich-Instituts seit Mitte März ein neuer Impfstoff in Deutschland zum Einsatz bei Zucht- und Mastkaninchen zugelassen ist, der sowohl klassisches RHDV-1 sowie eine RHDV-2-Komponente enthält. Der Impfstoff ist noch nicht verfügbar, kommt aber demnächst auf den Markt. Zusätzlich wird betont, dass auch weiterhin auf eine durchgängige Immunisierung gegen das Myxomatose-Virus zu achten ist. Momentan liegen jedoch keine Daten zur Anwendung von Myxomatose-Impfstoffen mit einem der neuen RHDV-2-Impfstoffe vor.

  • 08.11.2016 Stellungnahme zur aktuellen Situation der hämorrhagischen Kaninchenkrankheit

    Die Fallzahlen von RHD-2-Virusinfektionen mit hohen Morbiditäts- und Mortalitätsraten steigen weiter kontinuierlich an. Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin weist nochmals auf die Notwendigkeit einer ausreichenden Impfprophylaxe hin sowie auch darauf, dass für den seit Kurzem zur Anwendung an Mastkaninchen europaweit zugelassenen, auf RHDV-2 Vollantigen basierenden Impfstoff weder Erkenntnisse zur Wirksamkeit und Verträglichkeit bei Zucht- oder Hauskaninchen noch zur Dauer der Immunität vorliegen.

  • 13.09.2016 Aktualisierte Stellungnahme zur Immunisierung der Hunde gegen Leptospirose

    Das Paul-Ehrlich-Institut hat auf eine Zunahme der Nebenwirkungsmeldungen bei Leptospirose-Impfungen hingewiesen, die mit der Markteinführung der Impfstoffe mit drei oder vier Leptospiren-Komponenten in Zusammenhang zu stehen scheint. In der aktualisierten Stellungnahme wird darauf hingewiesen. Trotz dieser möglichen Nebenwirkungen ist die Immunisierung gegen Leptospiren als Core-Impfung anzusehen. Angesichts der in Deutschland vermutlich vorherrschenden Serovare ist es wichtig, den Impfschutz auf die Serogruppen Grippotyphosa und Australis auszudehnen.

  • 19.07.2016 Erster Impfstoff gegen die neue Variante des RHD-Virus erhält positive Bewertung der EMA

    Die Europäischen Arzneimittelagentur EMA teilt mit, dass der Ausschuss für Tierarzneimittel am 15. Juli eine positive Stellungnahme zum Antrag auf Marktzulassung des RHDV-2-Impfstoffes ERAVAC der Firma Laboratorios HIPRA, S.A. abgegeben hat. Es ist damit zu rechnen, dass die EU-Kommission die Einschätzung der EMA übernehmen wird. Der Impfstoff wird dann europaweit zur Vermarktung genehmigt sein. Es ist allerdings noch nicht bekannt, ab wann erste Impfstoffdosen von ERAVAC in Deutschland verfügbar sein werden.

  • 09.05.2016 Hinweis zur aktuellen Situation der hämorrhagischen Kaninchenkrankheit

    Das Friedrich-Loeffler-Institut weist darauf hin, dass die neue Variante des RHD-Virus, RHDV-2, sich auf das gesamte Bundesgebiet ausgebreitet hat. Es wird von stark gestiegenen Fallzahlen mit hohen Morbiditäts- und Mortalitätsraten berichtet. Aus diesem Anlass wird nochmals auf die Notwendigkeit einer ausreichenden Impfprophylaxe hingewiesen.

  • 09.05.2016 Stellungnahme zur Leptospirose-Immunisierung von Hunden

    Wegen des beträchtlichen Erkrankungs- und des damit verbundenen Zoonoserisikos wird die Verwendung poyvalenter Leptospirose-Impfstoffe sowie eine erneute Grundimmunisierung bei deutlichen Abweichungen von den vorgegebenen Impfschemata angeraten.

  • 30.03.2016 Stellungnahme zur Immunisierung von Kaninchen gegen RHDV-2

    Neue Impfempfehlung für Kaninchen gegen die hämorrhagische Krankheit, die die Tiere vor schweren, letalen Verläufen einer RHDV-2 Infektion schützen soll (abweichend von der bestehenden Impfleitlinie für Kleintiere).

 

Pferde

  • 31.03.2017 Stellungnahme zur Immunisierung von Pferden gegen Equine Influenza

    Die StIKo Vet hält in der aktualisierten Impfleitlinie vom März 2017 an der Empfehlung fest, Pferde, die z. B. im Rahmen von Veranstaltungen einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind, halbjährlich gegen Equine Influenza zu impfen. Diese Empfehlung weicht von den Gebrauchsinformationen der in Deutschland zugelassenen EIV-Impfstoffe ab, in denen jährliche Wiederholungsimpfungen angegeben sind. Da es in dieser Frage zu Unklarheiten gekommen ist, wird die der Empfehlung zugrunde liegende Datenlage in der aktuellen Stellungnahme erläutert.

  • 07.03.2016 Stellungnahme zur Immunisierung von Zootieren mit EHV-Impfstoffen

    Aus gegebenem Anlass hat sich der Arbeitskreis Pferd der StIKo Vet mit der Impfung von Zootieren gegen equine Herpesviren befasst.

  • 07.03.2016 Stellungnahme zur Immunisierung von Pferden mit Tetanus-Impfstoffen

    Ungeachtet der Verfügbarkeit von gut wirksamen und gut verträglichen Impfstoffen tritt klinischer Tetanus in Deutschland nach wie vor bei Pferden auf. Dieser Tatsache steht die anhaltende Diskussion um die Reduzierung von Impfstoffgaben gegenüber.

  • 25.02.2016 Stellungnahme zur Nichtverfügbarkeit von EHV-Impfstoffen

    Lieferengpässe bei zugelassenen Impfstoffen.

 

Nutztiere

 
 
 
 
 
 
 
 
 

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