Kopfgrafik
 
 

Die Sorge um Antibiotika-Resistenzen

Allein Tierärzte sind durch ihr Studium qualifiziert, Arzneimittel bei Tieren richtig anzuwenden, um den Tierschutz für erkrankte Tiere zu gewährleisten und bei Nutztieren den Verbleib von Medikamentenrückständen in tierischen Lebensmitteln zu verhindern. Dazu gehört auch die Kenntnis einer Vielzahl von Gesetzen und Normen, die den Verbraucher vor Risiken aus Lebensmitteln und vor Zoonosen (zwischen Tier und Mensch übertragbaren Krankheiten) schützen sollen.

Nachdem selbst bei legaler Anwendung von Antibiotika für Tiere zuletzt große Irritationen bei Medien und Verbrauchern entstanden sind, die auf der Sorge über die Entwicklung resistenter Krankheitserreger beim Menschen beruhen, müssen sich praktizierende Tierärzte diesem Thema stellen. Zwar stammen nachweislich die meisten Antibiotika-Resistenzen aus der Humanmedizin. Dennoch sollte jeder Tierarzt verantwortungsvoll mit diesen Arzneimitteln umgehen und Tierhalter nachdrücklich auf die Gefahr der Resistenzentstehung bei fehlerhafter Anwendung (zu kurz, zu niedrig dosiert) hinweisen.

Der bpt hat hier eine Reihe informativer Websites und Dokumente zusammengestellt, damit jeder tierärztliche Praktiker seiner Verantwortung nachkommen kann, stets auf dem aktuellen Wissensstand zu sein. Neben dem Praxisalltag erfordert es auch die politische Aktualität dieses Fachthemas, dass sich Tierärzte auf dem Laufenden halten.

FAQ zum Antibiotikaeinsatz

Erhebungen zum Antibiotika-Einsatz, allgemeine Materialsammlung

Fachinformationen zur Antibiotika-Resistenz

Veterinärmedizinische Leitlinien zum Einsatz von Antibiotika

Fachinformationen für Verbraucher

Vorhaben von Politik und Wirtschaft zur Erfassung des AB-Einsatzes oder zur Vermeidung von AB-Resistenzen

Veterinärmedizinische Nachrichten zu Nutztierhaltung und Lebensmittelsicherheit

 
 
 
 
 
 

© Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V.