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Aktiv im Alter

Aktiv im Alter

Auch Hunde und Katzen werden einmal alt. Die Lebenserwartung unserer Haustiere ist in den letzten Jahren jedoch erheblich gestiegen.

Obwohl die Gründe dafür noch nicht endgültig geklärt sind, spielen sicherlich eine gute Pflege und Ernährung sowie eine sinnvolle tiermedizinische Vorsorge und Behandlung bei dieser Entwicklung eine entscheidende Rolle.

Was ist Altern?

Beim natürlichen Alterungsprozess kommt es dezent und schleichend zu einem Umbau in den Organen und zu reduzierter Stoffwechselleistung. Betroffen sind insbesondere:

  • Augen
  • Hör- und Geruchsorgan
  • Herz
  • Nieren
  • Gelenke
  • Immunsystem
  • Gehirn

Wahrnehmbare Veränderungen treten erst allmählich ein und können betreffen:

  • Die Sinnesleisungen und die Abstimmung der Sinne aufeinander
  • das Interesse an Aktivität und Bewegung
  • den Appetit und das Körpergewicht
  • das Schlaf- und Ruheverhalten, nächtliches Wandern, veränderter Tag- und Nachtrhythmus
  • die Kontrolle über die Muskulatur, besonders über die Schließmuskel
  • die Körperpflege
  • die Aggressionskontrolle

Wann beginnt der Alterungsprozess?

Alterungsprozesszoom

Der Beginn des Alterns ist je nach Tierart sehr unterschiedlich. Katzen z.B. werden wesentlich älter als Hunde, dementsprechend beginnt bei ihnen auch das Altern später. Das gilt ebenso für die meisten kleinen Hunderassen, die eine längere Lebenserwartung haben als große – oder gar Riesenrassen. Altern ist aber auch individuell von Tier zu Tier sehr unterschiedlich.

Wodurch lässt sich der Alterungsprozess verlangsamen?

  • Durch ständiges körperliches und geistiges Training (Lernen neuer Tricks)
  • Durch angepasste Fütterung
  • Durch Früherkennung von organischen Leistungsminderungen und medizinische Prophylaxe

Was kann ich als Tierbesitzer tun?

Um Ihrem vierbeinigen Liebling ein unbeschwertes Alter zu ermöglichen sollten Sie selbst frühzeitig auf Anzeichen des natürlichen Alterungsprozesses achten und diese in Ihrer Tierarztpraxis besprechen.

Denn durch optimierte Haltung, Fütterung, regelmäßige Gesundheitskontrolle und medizinische Vorsorge können Sie viele Alterserscheinungen positiv zu beeinflussen. Ihre Tierarztpraxis berät und unterstützt Sie gerne dabei.

Was bringt eine tierärztliche Altersvorsorgeuntersuchung?

Die Übergänge von natürlichen Alterungsvorgängen zu Alterserkrankungen sind fließend und nicht leicht wahrnehmbar. Spezielle Organuntersuchungen im Rahmen der Altersvorsorge ziehlen darauf ab, Alterskrankheiten schon im Anfangsstadium zu erkennen und zu behandeln. Wir empfehlen solche Untersuchungen für Hunde ab 6 Jahren und Katzen ab 8 Jahren.

 
 
 

© Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V., bpt